In einer Welt, in der Nachhaltigkeit und soziale Auswirkungen immer wichtiger werden, gibt es Unternehmer, die nicht auf Veränderungen von außen warten, sondern selbst die Führung übernehmen. So wurde Up To Do Good geboren, ein Einzelhandelskonzept, das Design, Nachhaltigkeit und soziales Unternehmertum miteinander verbindet. In einem aktuellen Interview mit Esther Blaffert von Up To Do Good spricht sie über Unternehmertum, soziale Initiativen und die Kraft der Zusammenarbeit.
Von der Idee zur Wirkung: die Entstehung von Up To Do Good
Up To Do Good eröffnete sein erstes Geschäft im Jahr 2020, mitten in den Turbulenzen der Corona-Pandemie, am Schiphol Plaza. Esther Blaffert sah eine Gelegenheit, ihre Leidenschaft für schönes Design und soziale Verantwortung zu verbinden. „Ich will etwas wirklich Schönes, superschönes“, sagt sie, “das jeder haben will, und in der Zwischenzeit tun wir etwas Gutes.“
Ich glaube wirklich, dass man ein sehr kommerzielles Unternehmen mit wirklich großartigen Dingen aufbauen und gleichzeitig einen echten Unterschied machen kann.
- Esther Blaffert -
Ein Geschäft als Plattform für den Wandel
Das Konzept von Up To Do Good ist einfach: Mit dem Verkauf schön gestalteter Produkte - von nachhaltiger Mode bis zu Accessoires - werden gute Zwecke und soziale Projekte unterstützt. Das kann etwas Großes sein, wie die Unterstützung von Initiativen für psychische Gesundheit oder die Zusammenarbeit mit Herstellern in Entwicklungsländern, oder etwas Kleines, wie die Verbindung von Unternehmern, die sich gegenseitig stärken können.
Mit Geschäften am Schiphol Plaza, Utrecht Centraal und Rotterdam Centraal bildet Up To Do Good eine sichtbare Plattform für nachhaltige und soziale Marken. Diese Standorte mit ihren hohen Besucherzahlen sind für Blaffert nicht nur kommerziell interessant, sondern auch ideal, um ein breites Publikum mit ihrer Botschaft zu erreichen. Das ist die Stärke ihres Ansatzes: Schönheit und Qualität ziehen die Menschen an, danach regt die Geschichte hinter den Produkten sie zum Nachdenken an.
Zusammenarbeit mit Sheltersuit
So ist auch Esther bei Sheltersuit gelandet. Eine spontane Nachricht auf Instagram, eine begeisterte Reaktion und nicht viel später waren Sheltersuits im Schaufenster des Flughafens Schiphol zu sehen. Diese Zusammenarbeit ist kein Zufall, sondern typisch für Esthers Unternehmertum. Es ist ihre Art, sinnvolle Arbeit mit konkreten Aktionen zu leisten, ohne lange Verfahren.

Manchmal verstehe ich wirklich nicht, wie die Welt funktioniert. Ich kann mich darüber beschweren, aber meine Meinung ist nicht unsere Realität. Also muss ich es einfach selbst tun.
- Esther Blaffert -

Aussagen wie diese sind bezeichnend für ihre Mentalität: Anstatt am Rande zu stehen, schafft Esther ihre eigene Blase der Positivität und des Elans. Sie verlässt sich nicht auf Zuschüsse oder Wohltätigkeit, sondern baut ein wirtschaftlich solides Unternehmen auf, das anderen aus eigener Kraft hilft.
Die Zukunft von Up To Do Good
Wie sieht also die Zukunft aus? Esther hat große Träume, aber sie ist vorsichtig. Sie wünscht sich, dass Up To Do Good zu einer Bewegung wird, in der sich jeder, vom Mitarbeiter bis zum Kunden, als Miteigentümer fühlt. Wo die Verbraucher nicht nur schöne Produkte kaufen, sondern auch inspiriert werden, selbst etwas Gutes zu tun. Und das alles, ohne pedantisch zu sein. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern indem wir die Menschen mit Qualität, Design und Sinn verführen.









Eine Lektion für andere Unternehmer
Abschließend ist ihr Rat an andere (Start-up-)Unternehmer ganz einfach: Fangt einfach an. Nicht zu lange nachdenken, keine Angst vor dem Scheitern haben, einfach loslegen. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es nicht so läuft wie erwartet - aber daraus kann man nur lernen. Die Geschichte von Up To Do Good und ihrer Zusammenarbeit mit Sheltersuit zeigt, dass man mit Mut, Kreativität und Offenheit weit kommen kann. Auf diese Weise bauen Esther Blaffert und ihr Team Stück für Stück eine Welt auf, in der Gutes zu tun so normal ist wie der Kauf eines schönen Produkts. Und in der Zwischenzeit inspiriert sie andere dazu, diese Welt selbst ein wenig besser zu machen.